Jedes Jahr scheint der Silvesterabend schneller zu kommen, und mit ihm der erste Januar. Das macht mich wehmütig, aber gleichzeitig war ich schon immer jemand, der den Jahreswechsel liebt. Natürlich könnte ich mir jeden Tag Ziele setzen, ich könnte auch jederzeit gute Vorsätze fassen und regelmäßig darüber nachdenken, was gut lief und was besser sein könnte. Doch nie macht so viel Sinn für mich wie an Silvester – und nie fühlt es sich wegweisender an.
In diesem Sinne – ein kurzer Rückblick:
2025 war…
… ereignisreich: Ein besonderes Highlight war mein Besuch beim Eurovision Song Contest – nicht als Teilnehmerin, sondern als Zuschauerin versteht sich. Außerdem haben wir zwei Campingtouren unternommen: Im Frühjahr ging es mit der ganzen Familie – also meiner Schwester, ihrer Familie und unserer Mutter – nach Eppstein bei Frankfurt. Im Sommer waren wir mit dem Wohnwagen in Kroatien. Im Spätsommer war ich noch einmal mit meiner Schwester unterwegs, diesmal für ein Wochenende in Frankfurt – nicht auf dem Campingplatz, sondern im Hotel. Und im Herbst stand schließlich eine gemeinsame Reise mit meiner Familie nach Alkmaar in den Niederlanden auf dem Programm.
… hier und da relativ erfolgreich: Im Büro-Job konnte ich eine Fortbildung als Feel-Good-Managerin machen und dahingehend erste Ideen umsetzen. Ich habe außerdem die zweite Überarbeitungsrunde meines Buches abgeschlossen und in der dritten (und damit finalen) habe ich bereits ein Drittel geschafft. Das hat funktioniert, weil ich (mehr oder weniger) jeden Tag daran gearbeitet habe. Im Urlaub oder an ganz unmotivierte Tagen auch mal nicht, aber das war die Ausnahme. Diese Website ist online gegangen – bei weitem noch nicht perfekt, aber ich bin es angegangen, obwohl mir das Ganze zunächst wie ein Buch mit sieben Siegeln erschien. Mein Motto „Einfach machen“ ist manchmal doch ganz hilfreich.
… voller schöner Begegnungen und Freundschaftsmomenten: Ich konnte meine liebsten Freundinnen mehr oder weniger regelmäßig treffen und zudem mit einigen neuen, lieben Menschen gemeinsam etwas unternehmen.
… besorgniserregend: Im Privaten sind wir zum Glück von größeren Krisen verschont geblieben – toi, toi, toi –, doch der Blick auf das Weltgeschehen macht mir Angst. Und auch wenn die rasanten Fortschritte in Bereichen wie Künstlicher Intelligenz, Biotechnologie und Robotik bestimmt Potenzial zur Lösung von etlichen Problemen bieten, bringen sie sicherlich auch erhebliche Risiken mit sich.
Für 2026 wünsche ich mir…
… mein erstes Buch zu veröffentlichen, und zwar noch im ersten Halbjahr. Dafür möchte ich natürlich auch ein paar LeserInnen finden und das heißt, ich muss lernen, Werbung zu machen – Hilfe!
… etwas Tolles aus diese Website zu machen und dafür ebenfalls LeserInnen zu finden.
… Reisen zu machen, neue Orte zu entdecken, mit meinem Mann Wanderungen zu machen, die diese Bezeichnung verdienen.
… viele schöne Momente mit meinen Liebsten zu erleben.
… regelmäßig Sport zu machen (ja, ja, ich weiß, das ist wirklich kein origineller Vorsatz, aber trotzdem ein guter.)
Wir werden sehen, was es so bringt, dieses nigelnagelneue Jahr. Ich werde mein Bestes geben, dass es ebenso gut wird wie 2025, und bei allem, was so kommt, versuchen, das Beste daraus zu machen.
Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch und ein wunderbares 2026!
Eure Eni